Divide et Impera – teile und herrsche

Was einst im Römischen Reich als Maxime der Außenpolitik galt, ist auch heute noch aktuell. Ein führender Think-Tank aus den USA legt auf einer Konferenz der Chicago Council on global affairs (deutsch: „Chicagoer Rat für globale Angelegenheiten“) dar wie die USA planen einen Keil durch die beiden Länder zu treiben, die im Falle eines Bündnisses beider als einzige eine echte Bedrohung darstellen würden.

So werden bewusst Länder zwischen Russland und Deutschland ausgewählt, die dann als eine Art Pufferzone dienen, damit wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit zwischen diesen genannten Ländern bewusst erschwert wird. Ganz nebenbei baut man in diesen Ländern auch noch ein Raketenabwehrsystem ein, um fortan keine „Furcht“ mehr vor russischen Atomraketen haben zu müssen. Im selben Atemzug ermöglicht dies natürlich auch den gefahrlosen Einsatz von Atomraketen gegen die Russen – ein klarer und offensiver Akt der Provokation. Diese Provokation ähnelt in gewisser Hinsicht sogar der Stationierung russischer Atomrakaten auf Kuba zum Beginn des ersten Kalten Krieges, der für viele Experten beinahe in den dritten Weltkrieg geführt hätte.

Schauen Sie also unbedingt folgendes Video, welches eigentlich aus drei Teilen besteht: Im ersten wird von einem Experten die Strategie der USA mit der des Römischen Reiches verglichen – es handelt sich hierbei nicht um ein Mitglied des US-Militärs aber sehr wohl um einen angesehen Berater geopolitischer Angelegenheiten. Im zweiten äußert sich Putin über die aktuelle Lage in der Welt und insbesondere um die Beziehung zwischen dem Westen und Russland. Und im letzten der drei Teile erfahren Sie noch wie Kriege heute geführt werden.

Journalistik ist die Kunst, das Volk glauben zu machen, was die Regierung für gut findet.
Heinrich von Kleist (1777 – 1811), Bernd Heinrich Wilhelm, deutscher Dramatiker, Novellist, Bühnenschriftsteller und Erzähler

Quellen:
Das macht die Welt
kreml.ru
klagemauer.tv